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Aktualisierung am 31.7.2011

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C.Scholl

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Spuren im Sande der Zeit...........

....mein Grossvater....

OpaWerner_u_Catrin

...liebte Wilhelm Busch, las gerne Readers Digest,hochgeistige Lektüre, liebte Zigarren und schrieb wunderbare Gedichte die dann über die Zeitung veröffentlicht wurden.

 

Spuren im Sande der Zeit

Lässt Deines Daseins und Schaffens Gewicht

Spuren im Sande der Zeit ?

Glättet die erste Flut sie noch nicht ,

hält sich die nächste bereit.

Wenige gruben tiefer sich ein ,

erhoben sogar sich zum Flug

kühner Gedanken über das Sein ,

der sie zu neuen Erkenntnissen trug.

Wirke und schaffe , doch richte Dich aus ,

nicht nur dem Heute zu dienen.

Schaue die Sterne am himmlischen Haus ,

wähle Dir einen von ihnen ........

Gedicht von Werner Scholl sen.

 

Tillmann_1

Till...... er fehlt uns so....die Familie war ihm wichtig, trotz seines stressigen Berufes behielt er sie immer im Auge. Es ist nun etwas Zeit vergangen und immer noch haben wir uns daran nicht gewöhnt. Einer meiner Lieblingsonkel lebt nun nicht mehr, nur 13 Jahre älter wie ich ... er starb auf einer Fahrradtour mit seinen Freunden. Vielleicht gut so .... dass er mit ihnen zusammen war und nicht in irgend einem fremden Land in dem er sich beruflich aufhielt. Till hatte auch Kunst studiert und konnte fantastisch malen überwiegend auch Karikaturen. Er war immer ein sehr angenehmer Mensch leider konnte er seinen Beruf im künstlerischen Bereich nicht ausführen und wechselte später in den Medienbereich ( u.a. Till-Film , Spiegel TV )

Einmal sagte meine Grossmutter, ... Till bekam seinen Namen, weil alle grossartigen Menschen den Namen “Tillmann” trugen. Wie wahr....

Uschi_rückwärts

meine Grossmutter

...meine Grossmutter war zu allerhand Blödsinn bereit,was bei mir und meinen Geschwistern immer zu Lachkrämpfen führte...

Ich glaubte immer alles was sie tat...genauso als sie vor meinen Augen einen Stein verschluckte und so tat als wenn er “hinten” wieder raus kommt..oder sie spielte an Ostern immer den Osterhasen ...lief im Wald im Dickicht herum und stöhnte laut (der Osterhase musste ja die Eier legen)....

oder das Gedicht.....:

Dunkel wars......der Mond schien helle...

als ein Wagen blitzeschnelle,

langsam um die Ecke fuhr....

drinnen sassen stehend Leute....

schweigend ins Gespräch vertieft,

als ein totgeschossener Hase,

auf dem Sandberg Schlittschuh lief....

Bemerkung:

meine Grosseltern väterlicherseits erlebte ich als ein Kind das sehr verträumt und in sich zurückgezogen lebte, sie erwischten mich auf dem richtigen Nerv mit ihren Söhnen Till und Thomas, die für mich immer sehr wichtig waren und die mich natürlich gerne wie Jungs eben so sind, aufzogen. Die Freude war immer gross wenn ich nach Essen in den Sommerferien durfte. Ich hatte einen wunderbaren Grossvater mit viel Humor gesegnet , eine fröhliche Zeit .Die Stadt Essen und der Stadtteil Kupferdreh ist deshalb unvergesslich in Erinnerung geblieben mit der Villa Hügel und der Gruga. Meine Grosseltern zeigten mir vieles an Städten, Burgen, wir besuchten Museen und natürlich den Priemberg mit seinem Reitverein Zieten wo Thomas`s Norwegerstute Mücke ( Maibrit ) lebte und dort auch als Voltigierpferd ihren Dienst tat.

Mein Grossvater mütterlicherseits starb sehr früh, in einer Zeit in der bei mir in meiner Erinnerung nicht viel haften blieb. Meine Grossmutter war immer besorgt um uns und ihr war es wichtig dass ich und meine Geschwister viel praktische Dinge lernten wie stricken, backen ect.

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