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Aktualisierung am 31.08.2010

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C.Scholl

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Brasou of South Dakota

Dear Visitor from this page, this is a real story from a Collie who was found in South Dakota (USA ). My English isn`t very good, but I try to write Brasous Story here down, because I hope to find his breeder or Owner after this long time.

Brasou was found in the State South Dakota in his young years from a farmer. The farmer let him work with cows on his farm but Brasou makes one day his work not good. The farmer would shoot him , but a german women who works in USA asks for his life and takes him to Germany in the year 1998/1999 (?). The Breeder of my Alexa saw this nice dog and ask for her bitch . Brasou is registered in a Kennel Club and got Registered Papers . When you something know about him please answer me....thank you ! a_t_cl05

Nachdem ich von einem Bekannten erfuhr dass höchstwahrscheinlich Brasou nicht mehr lebt, möchte ich mal dies zum Anlass nehmen, etwas über ihn und die Tatsache dass er in meinen Hündinnen weiter existiert , was mir in letzter Zeit von anderen Züchtern vorgeworfen wurde, meine Ansichten diesbezüglich zum Nachdenken hier hineinzuschreiben.( Inzwischen erfuhr ich dass Brasou letzes Jahr (2007)noch gelebt hat.)

Zuerst will ich mal sagen dass ich Ahnentafeln unglaublich interessant finde und sie mir garantiert nicht unwichtig sind.Ganz im Gegenteil, denn ich befasse mich mit den Ahnen sehr gerne und studiere Bücher, wenn möglich...unglaublich gerne, vergleiche Bilder....und ein bischen war ich auch Karin gegenüber die die Züchterin meiner Alexa ist erst mal voreingenommen, da ich es auch nicht so richtig fand, einen stammbaumlosen Rüden in das Zuchtprogramm mit einzubeziehen.

Erklärend möchte ich auch hinzufügen dass wie sie es mir erzählte, sie sehr lange auf der Suche war nach einem Rüden der ihrem Zuchtziel entspricht, welches auch nicht unähnlich ist meinen Vorstellungen. Sie suchte einen Rüden der in der Hinterhand gut steht, kräftige Beine hat und eine lange Rute. Sie liebte die Amerikaner, besonders den kräftigen Typ. Auf ihrer Suche ging sie auch Kompromisse ein und fuhr auch sehr weit in den Norden um Sita decken zu lassen. Aber leider klappte es mit diesem Rüden nicht... die anderen Rüden lagen ihr einfach nicht vom Typ her. Karin ist mit ihren Entscheidungen ziemlich radikal gewesen. Ihr Ziel war auch ein Collie der auch im Hundesport brauchbar war. Sie wusste ja schon lange von Brasou und der ging ihr nicht aus dem Kopf, wenn die Sache mit den Papieren nicht gewesen wäre.

Brasou hat seine ganz eigene “Lassiegeschichte”. Man weiss nicht, ob er ausgesetzt wurde oder einfach abgehauen ist...jedenfalls lief er eines Tages einem Farmer zu, der ihn dann an seinen Rindern in South Dakota arbeiten lies, bis eben zu diesem unglücklichen Vorfall, dass er fast die ganze Herde Klippen oder ähnliches hinuntertrieb, da er eine Angewohnheit hatte, Klippen oder Mauern herunter zu springen. Jedenfalls wollte dieser Farmer dann Brasou erschiessen ( in Amerika fakeln sie nicht lange, da wird ein Hund wenn er nicht zu gebrauchen ist auf der Farm eben erschossen). das bekam eine Sozialarbeiterin die dort arbeitete aus Deutschland / Frankfurt mit und bat diesen, Brasou so lange auf seiner Farm zu lassen, bis sie ihn mitnehmen konnte. In der Zeit in der sie noch in den Staaten war, suchte sie anhand von Plakaten ect. nach seinen Besitzern. Weil sich aber keiner meldete nahm sie ihn letztendlich mit nach Frankfurt.

Wenn man Brasou so anschaut, finde ich, kommt er von keinen schlechten Eltern und ich konnte ihn kennen lernen mit einem unglaublich fröhlichen Wesen....er war ständig in Bewegung und diesen Schritt zu gehen und ihn als Deckrüden einzusetzen hätte ich persöhnlich nicht gewagt.Trotzdem war er genau das Richtige für unsere Mädels. Er hatte den Wurf unglaublich verbessert. Besonders lustig ist es zu sehen wie sein Wesen besonders in seinen Enkelkindern ( z.B: Amadeus ) zu sehen ist. Karin stellte Brasou in ihrem Verein vor und lies ihn registrieren.

Ich habe mir Brasous Photos schon lange nicht mehr angeschaut und nun für seinen Nachruf, fällt mir noch mehr auf wie gut diese Entscheidung war und was er für ein toller Rüde war.... kein Champion, zumindest weiss ich nichts davon, kann sein dass er vielleicht enger gezogen war, da er seinen Kindern viel von sich vererbte.... Nick (Alamo of scottish Bravery ) sieht ihm so ähnlich, wie aus dem Gesicht geschnitten .

Es gibt Züchter die stellen Regeln auf wie ein Züchter zu sein hat und können sicher auch mit Stolz ihre 30 Jahre Hundezucht vorweisen.... aber sie haben auch einmal angefangen. In meinen Augen ist auch ein Züchter ein guter Züchter, wenn er etwas wagt, was nicht üblich ist. Wenn er einen schwierigeren Weg geht um sein Ziel zu erreichen solange dies auf seriösem Wege geschieht. Outcrosszucht ist langwieriger und man kann das Ziel einen einheitlichen Typ zu züchten um den Stempel seinen Zwingers vorzuweisen nicht so schnell erreichen. Aber für mich selbst ist es der bessere Weg. Ich möchte sicher auch nicht vom Standard weg züchten...aber gewisse Fehler die meine Hunde haben kann man nicht von heute auf morgen ändern und das sollten gerade Züchter wissen. Da es mir auf gewisse Merkmale ankommt die ich in meinen Hunden behalten will, will ich es mir auch nicht einfach machen und schon einen fast perfekten Showhund als Grundlage meiner Zucht nehmen, da nur wenige die Merkmale besitzen auf die es mir wiederum ankommt. Für mich spielt das Wesen, aber auch die Eignung zum arbeiten eine Rolle und deshalb ist zu viel Fell eher nachteilig für meine Zucht. Es ist nicht gegen den Standard etwas weniger Fell und mit Blessen zu züchten. Die Blessen sind in meinen Augen für mich nicht nur eine verschönerung sondern auch sinnvoll. Denn man sieht seinen Hund auch besser im Dunkeln...es ist tatsächlich so, dass ich oft bei Alexas Opfersuche mich freute wenn ich im Dunkeln ihre Blesse sah oder den weissen Punkt ihrer Schwanzspitze. Man wird als Vermehrer hingestellt.... wer stellt die Regeln auf ? Immer versuchen Menschen andere Menschen zu verurteilen... ich möchte jetzt nicht damit sagen dass so wie man es mit Brasou gemacht hat, die Regel sein soll. Aber er ist in meinen Augen eine grosse Ausnahme.

Ich bin auch besonders stolz, dass dieser einzigartige Rüde mit seinem grossen Herz und seinem bewegten Leben in meinen Hunden weiterleben kann. Hier ein paar Photos von ihm, von denen die noch keiner gesehen hat Zu sehen ist ein Rüde der nicht für eine Ausstellung gepflegt wurde, auch nicht entsprechend zurechtgeschnitten und hochtoupiert, also ganz ungeschminkt....

 

 

Brasou of South Dakota , Vater von Alexa und Grossvater von Apanatschi of Lionheart

Auf den Photos ist Brasou ca. 8 Jahre alt...

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Karin mit Brasou

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Brasou mit seiner Besitzerin, die Frau die ihn aus den USA mitbrachte. Übrigens, Befehle kannte er nur auf amerikanisch ..

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